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Buchrückentext zum Buch „Erbentod“ von Karl-Heinz Strohmeyer
Der gewaltsame Tod einer älteren Dame jüdischer Konfession und der Mord eines Motorradfahrers stehen zweifelsfrei in Zusammenhang. Auch anlässlich des Tötungsdelikts auf der Entbindungsstation und der einhergehenden Entführung eines Säuglings herrscht große Ratlosigkeit. Durch das von der jungen Kommissarin Fugger angenommene Findelkind gerät sie zunehmend in Misskredit bei ihren Kollegen. Ein Missbrauchstäter wird aus dem Gefängnis befreit und qualvoll zur Rechenschaft gezogen. Der Verdacht richtet sich gegen den früher geheimnisvoll von der Bildfläche verschwundenen „Lanzenmörder“. Zwischen einzelnen Personen offenbaren sich mysteriös anmutende Verwandtschaftsgrade. Damit wird abermals einem noch nie dagewesenen Fall der deutschen Rechtsgeschichte Raum verschafft.
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Die Lanzen des Siloschwanzes
Mord oder Unfall? Eine Leiche am Ufer des Sees und vorerst keine verwertbaren Spuren. Für die Polizei gibt es keinen Grund, von der üblichen Routine abzuweichen. Es beunruhigen weitere ominöse Todesfälle, die von den äußeren Umständen nicht unterschiedlicher sein könnten, wenn da nicht diese ungewöhnlichen „Lanzen des Siloschwanzes“ wären. Es sind die Teile eines landwirtschaftlichen Gerätes, eines Siloschwanzes, die zu tödlichen Waffen werden, nutzt man sie als Mordwerkzeuge. Was bezweckt der Täter mit seinen Tathergängen? Wie schicksalhaft und berührend könnte der Zusammenhang zum Leben zweier Kinder sein?
Der Autor verknüpft mit großem Geschick Ereignisse aus der Vergangenheit und der Gegenwart. Tragische Verstrickungen lassen die Grenzen von Recht und Unrecht undeutlich werden. Wer ist Täter und wer ist Opfer? Kann Unrecht mit Unrecht vergolten werden? Ein Buch, das zum Nachdenken anregt, und das ein überaus sensibles Thema mit einem spannenden Kriminalfall zusammenführt.
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Biografie: Karl-Heinz Strohmeyer wurde 1952 im Kreis Flensburg geboren. Nach der Volksschule absolvierte er über den zweiten Bildungsweg eine Waldarbeiterlehre, erlangte danach die Fachschulreife und schloss 1976 die Ausbildung zum Förster ab. Von 1976 bis 2012 Außenbeamter im Dienst der Landesforsten Niedersachsen. Verheiratet, vier Töchter mit fünf Enkelkindern. Im Ruhestand beschäftigt er sich mit dem Jagen, der Ausbildung interessierter Menschen zur Erlangung des Jagdscheines, mit der Zucht und Abrichtung von Jagdhunden, sowie der Durchführung von Hundeführerlehrgängen. Mit viel Herzblut wird sich für Umwelt und Natur eingesetzt. Bisherige Veröffentlichungen: Jagdliteratur, kleine Theaterstücke, Beiträge in heimischen Medien. Eigene Homepage in Sachen Zucht und Ausbildung von Jagdhunden. Die „Lanzen des Siloschwanzes“, sein erster Kriminalroman, inspiriert durch die geografische Nähe zu den „Missbrauchsfällen Lügde“, beinhaltet eine markante Aktualität.
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234 Seiten, ISBN 978-3-99131-789-0 |