Neues vom Ex- Dw-Züchter: Bisschen Mucke aus der eigenen Herstellung (Irgendwie muss man sich ja beschäftigen!).

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Sie befinden sich auf den Seiten meines

Deutschen - Wachtelhund - Zwingers

"vom Waldläufer"!

 

Mein Name ist Karl-Heinz Strohmeyer, ich bin pensionierter Förster, führe Wachtelhunde seit  40 Jahren und habe gemeinsam mit meiner Frau fast 30 Jahre diese Hunde gezüchtet. Seit 2016 ruht unsere Zucht. Ich führe nach wie vor Wachtelhunde, sowohl bei der Einzeljagd als auch auf Drückjagden. Als Richter nehme ich aktiv an Hundeprüfungen teil. Ich habe vor, auch in den nächsten Jahren intensive Welpentreffen und Führerlehrgänge durchzuführen!

Über diese Homepage stehe ich interessierten Wachtelhund-Freunden weiterhin mit Rat und Tat zur Verfügung.

Hauptanliegen ist, meine Gedanken, Anschauungen, Erfahrungen und Ratschläge über diese Seite weiterzugeben. So können Sie auf diesem Weg auch Dinge abrufen, die Sie gar nicht oder nur sehr schwer an anderer Stelle finden!

Ich bin erfreut über das offenkundige Interesse an meinen Informationen!

Besonders in Sachen Ausbildung, Haltung und Führung plane ich immer mal wieder wertvolle Ergänzungen.

Ab sofort können Sie meine ganz persönlichen Anmerkungen zum (Fort-) Bestand unserer Wachtel-Hund-Rasse nachlesen - siehe unten auf dieser Seite!

Karl-Heinz Strohmeyer       Juli 2018

Es können sich Hundeführer mit ihren Sorgen und Nöten an mich wenden. Ich werde versuchen, gemeinsam die Probleme  - in Sachen Haltung, Ausbildung, Gesundheit und Zucht - zu erarbeiten. Zum Kummerkasten:  ... hier klick                  

Ausdrückliche Eindrücke vom Führerlehrgang in Börry

25.8.2020

Wasserarbeit perfekt

Müssen unsere Hunde so etwas können? Klares Nein! Aber: Wenn sie so etwas können, können sie andere Sachen auch.

Dieser junge Rüde, Timon von der Nachtweide, ist perfekt durchgearbeitet. Vor knapp zwei Monaten bis heute haben wir in unserem Kurs die Sommerpause eingelegt, um heute noch einmal durchzustarten. Anfang Juli waren alle Hunde so weit fertig, dass es seitens des offiziellen Kurses keiner weiteren Übungseinheiten bedurfte. Ab heute werden noch einmal die für die EPB erforderlichen Wasserfächer abgearbeitet.

Alle Gespanne hatten den Auftrag, in der Sommerpause immer wieder kleine, aber intensive Übungen mehrmals in der Woche zu absolvieren. Die Hauptaufgabe war, die Hunde weiterhin bei Laune und neugierig zu halten.  So sind z.B. immer wiederkehrende, lange Schleppen kontraproduktiv.

Ein kleiner vorausgehender Test von mir beinhaltet zwei Übungen:

  • Bringen eines Tennisballes aus offenem Gewässer.

Nach weitem Werfen eines Balles sollte der Hund das Wasser zügig annehmen. Mit Aufnahme des Balles beginnt die beurteilungswürdige Arbeit. Der Führer entfernt sich auf einige Meter vom Uferrand. Der Hund hat die Aufgabe, den Ball selbstständig ohne zwischenzeitliches Schütteln heranzutragen und in Sitzstellung vor dem Führer auszugeben. Diese Aufgabe ist insofern für viele Hunde schwierig, weil ein Ball häufig zum Spielzeug gehört. Der Hund muss sich also zwingen, auch diese Arbeit ernst zu nehmen.

 

  • Apport sperriger Gegenstände.

Mehrere zusammengebundene Apportierböcke sind eine echte Klippe für den Hund. Manch einer verweigert schon im Wasser die Aufnahme. Am Ufer wird es dann besonders schwer. Hier zeigt sich, ob der Hund wirklich durchgearbeitet wurde. Timon von der Nachtweide wurde heute das erste Mal mit dieser Aufgabe konfrontiert, die er auf Anhieb meisterte. In der Konsequenz wurden auch alle dann sich anschließenden Fächer im sehr guten Prüfungsanspruch bewältigt. Trotz oder gerade auch wegen der langen Sommerpause!

 

Grundtenor meines Lehrganges ist, die Hunde immer wieder vor neue Aufgaben zu stellen. Wir brauchen für die Jagd arbeitsfreudige Hunde, die mit allen sich stellenden Problemen möglichst eigenständig fertig werden. In diesem Zusammenhang verweise ich noch einmal auf die Rubrik auf dieser Homepage „Prüfungscheck Herbst“.

http://www.wachtelhund-waldlaeufer.de/startseite/ausbildung/pr%C3%BCfungscheck-herbst/

 

Juni 2020

Apport Staffel

 

Nach zwei Monaten zeigen sich vor dem Hintergrund ehrgeiziger Führer und sehr lenkbarer Hunde gut vorzeigbare Ergebnisse. Die Hunde arbeiten sicher aneinander vorbei, ohne sich von der Parallelbewegung des anderen Hundes irritieren zu lassen. Es geht um Beute(!), die noch dazu in die Gruppe hinein getragen werden muss. Das Ganze läuft ohne große Einflussnahme der Führer und ist damit „jagdnah“! Für mich als Lehrgangsleiter ist es besonders schön anzusehen, dass den Hunden (und den Führern) die Freude an der (Zusammen-) Arbeit anzumerken ist. Es handelt sich um zwei DW-Rüden, einen Labrador-Rüden und eine Münsterländerhündin, allesamt jeweils ca. 1,5 Jahre alt.

Juni 2020

Apport „to go“ mit Kanin am Fahrrad

 

Der junge Hundeführer zeigt eine beindruckende Leistung mit seinem einjährigem Rüden, Jero vom Himmelreich (19-254). Nach zwei Monaten Lehrgang ist dieser Hund bereits „reif“ für die Herbstprüfung.  Die erkennbare enge Zusammenarbeit mit dem selbstständigen Aufnehmen (ohne weiteres Kommando) hinter dem Fahrrad - aus der stürmischen Vorwärtsbewegung heraus - setzt sich über alle Fächer hindurch fort. Auch im Fließgewässer bricht der Rüde nicht ein, sucht, findet und bringt die Ente bereits über große Entfernungen.

 

Von züchterischer Bedeutung ist die enorme Abrichtbarkeit dieser Hunde, auf die wir massiv unsere Aufmerksamkeit lenken sollten. Wenn man bereits mit solchen jungen Hunden derartig sicher zusammenarbeiten kann, sollte die eine oder andere Note auf der verflixten Hasenspur nicht eine solche Bedeutung haben!

Videothek ... hier klick!!!

Hier sind Sie bei der Ausbildung live dabei!

Am Ende der Blick zurück ...
Am Ende der Blick zurück....pdf
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Meinem Versprechen, ein Statement nach 30 Jahren Zucht des DW abzugeben komme ich an dieser Stelle nach. Bitte bedienen Sie sich der oben ersichtlichen PDF Datei!

 

Wenn Sie sich in dieses Essay vertiefen wollen, brauchen Sie zwei Flaschen Rotwein und einen halben Meter Brennholz für Ihren Kamin! So können Sie u.a. auch der folgenden Aussage nachgehen:

 

„Festhalten an der Hasenspur als maßgeblichen Standard für die Zucht des DW bedeutet Festhalten an der Krankzucht mit zunehmenden negativen Erscheinungsbildern!“